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Niebüller Stadtpfad

Freizeitschnack Nordfriesland auf dem Stadtpfad in Niebüll. Viele Stationen führen durch den Ort und wie hier, an diesem schönen Reetdachhaus vorbei.

Wie gut kennst du Niebüll?

Wusstet ihr, dass Niebüll einen ca. 10 Kilometer langen Rundwanderweg hat? Der Niebüller Stadtpfad führt euch durch die ganze Stadt und zu den schönsten Plätzen des Ortes. Zu den Sehenswürdigkeiten gibt es immer ein Hinweisschild, welches euch interessante Einblicke gibt. Ich habe bei bestem Frühlingswetter jeden Kilometer genossen. Der Pfad kann auch mit dem Rad befahren werden. Wenn ihr Kinder dabei habt, ist das eine gute Alternative. Ansonsten gilt, was Goethe schon sagte: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“.

Aktivitätenplaner Niebüller Stadtpfad

  • Tagesausflug
  • Anreise mit der Bahn möglich
  • Cafés, Restaurants, Hotels
  • Spielplätze auf der Strecke Stadtpfad vorhanden
  • Hunderunde möglich (Leinenpflicht für die Fellnasen)
  • Shopping in der Innenstadt
  • Im Sommer Naturbad Wehle geöffnet
  • Mehrere Museen entlang des Stadtpfades

Treffpunkt Innenstadt – Hier startet der Niebüller Stadtpfad

Ich bin zeitig auf dem Niebüller Marktplatz. Heute ist bestes Frühlingswetter und die Sonne schickt mir ihre Wärme entgegen. Ein perfekter Start in meinen wunderbaren Tag. Der Tourismusservice Niebüll bietet einen Flyer, 32 Info-Tafeln und einen Audio-Guide an. Der Flyer enthält den Streckenplan und jede Menge Informationen zu den einzelnen Stationen. Auf dem Weg trefft ihr immer wieder auf die Info-Tafeln, die euch jede Menge Geschichten erzählen. Mit dem Streckenplan lässt es sich gut laufen, auch wenn man sich nicht auskennt. Wer mag, kann noch in der Innenstadt frühstücken. Zwei Bäckereien laden in der Fußgängerzone ein. Und dann wollen wir mal los, oder?

Was erwartet euch auf dem Stadtpfad?

In der Niebüller Innenstadt

Im Zentrum gibt es schon sieben Stadtpfadschönheiten. Die Englische Telefonzelle ist nicht zu übersehen. Gleich daneben ist das Richard-Haizmann-Museum. Dort könnt ihr seine Werke bestaunen. Eine Kinderkunstwerkstatt ist ebenfalls angeschlossen. Auch andere Ausstellungen finden Platz im Museum für moderne Kunst. Checkt auf jeden Fall die Öffnungszeiten.

Die Mütterliche sitzt neben dem Rathaus, welches auch die Uhr beherbergt. Ihr seht – jede Menge Schönheiten. Die restliche Skulpturen-Suche überlasse ich euch. Ein kleiner Tipp: Bei einer muss man das Lesen mögen.

Weiter geht es nach Deezbüll

Der Weg führt uns weiter an der katholischen Kirche St. Gertrud vorbei und zur Kubushochzeit. Hier verlassen wir die Innenstadt und schlendern durch einen „Seitenarm“ Niebülls in Richtung Deezbüll. Wir passieren die Dänische Schule und treffen auf das Friesenmuseum. „Unverändert in Aussehen und Lage steht das Museum seit mehr als 200 Jahren am Rande des Kornkooges in Niebüll. Das Museum zeigt, wie die Friesen vor der Zeit der Industrialisierung ihre Häuser bauten, darin wohnten und wirtschafteten und im Laufe der Jahrhunderte eine typische Volkskultur entwickelten.“ (Quelle: Friesenmuseum-Homepage)

Raus ins Grüne

Wir schlendern ein Stück den Schützenweg entlang und biegen links ab. Nach ein paar Metern sind wir schon im Grünen. Ein riesiger Spielplatz erwartet uns. Weiter gerade aus finden wir über den Radweg oder dem Seitentrail zum Legerader Wald. Hier gibt es den Hochzeitswald, den Bürgerwald und sogar einen Angelsee. Einige Walking-Strecken führen durch den Forst. Denkt an die Leinenpflicht, wenn ihr eure Fellnase dabei habt. Für ein respektvolles Miteinander.

In die „Vorstadt“

Zurück auf dem Stadtpfad geht es jetzt weiter nach Deezbüll. Dort erwartet uns dörfliche Vorstadtidylle mit liebevoll gestalteten Gärten. Wir streuseln über die Bahnschienen bis zum Biikeplatz, der allerdings nicht betreten werden darf. Wieder zurück auf unserem Weg umrunden wir die Siedlung und können auch, wenn wir mögen, Wachteleier kaufen. Dann geht es weiter in Richtung Niebüll-Stadt und wir treffen auf die Apostelkirche Deezbüll. Sie ist das Ende unseres Abschnitts. Gästezimmer und das Hotel Landhafen laden zum Übernachten ein.

Weiter um Niebüll herum

Unser Pfad führt nun durch einen schönen Nebenarm am Naturkundemuseum vorbei. Eine interaktive Erlebnisausstellung hält für eine kurze Rast interessante Informationen bereit. Im Anschluss biegen wir links in die Straße ein und können einen freien Blick in die Ferne erhaschen. Eine kleine Bank bietet uns eine kleine Ruheoase.

Wasser, Marsch und Krähen

Nach unserer Pause geht es nun zu den Niebüller Wehlen. Diese sind zur Weihnachtssturmflut 1593 entstanden. Zuerst passieren wir den Angelteich, dann geht es weiter zum Naturbad. Jetzt können Naturliebhaber im Naturbad Wehle ihre Freizeit genießen. Da die Sonne scheint, sind auch heute schon eine Menge Genießer am Ufer und lassen es sich gut gehen. Ich biege rechts in Richtung Marschenpark ab. Dieser kann noch erobert werden, der Pfad führt aber durch den Waldabschnitt weiter. Hier kreisen gefühlt 1000 Krähen über meinem Kopf. Weiße Flecken dekorieren den Weg und ich hoffe, nicht auch bald meine Jacke. Entlang der Kleingartenanlage gelange ich durch die Saatkrähen-Kolonie zum Malmesbury Park. Ein schön angelegter Park, der zum Entspannen und Genießen viele Plätze anbietet. Packt den Frisbee ein und versüsst euch den Aufenthalt.

Endspurt auf dem Niebüller Stadtpfad

Das letzte Stück des Niebüller Stadtpfades führt uns wieder durch die Straßen von Niebüll. Wir passieren den Hungerfennenweg, laufen weiter zur Gotteskoogstraße und kommen an der Wasserversorgung „Drei Harden“ vorbei. Ein weiterer Abstecher führt uns zum Wasserturm Niebüll, der direkt am Bahnhof steht. Wenn ihr mit der Bahn gekommen seid, habt ihr bestimmt schon einen Blick darauf werfen können. „Das 1-Zimmer-Hotel“ ist laut Broschüre das Übernachtungserlebnis in Niebüll. Und der Turm ist wirklich sehr hübsch eingerichtet. Über den Link gelant ihr zu den Preisen und allen anderen Informationen. Vierbeiner müssen angefragt werden. Hierzu gibt es noch keine Information.

Auf unserem letzten Stück kommen wir an der Christuskirche vorbei. Durch den Torbogen hindurch gelangen wieder in die Innenstadt. Einen kleinen Schlenker machen wir noch und laufen ein Stück gerade aus, am Parkplatz vorbei. Wir biegen am Ende der Straße links ab, umrunden die Schwimmhalle und laufen wieder links in die Straße. Auf der rechten Seite finden wir jetzt den Stadtpark. Und hier endet unser Pfad. Da wir in Innenstadtnähe sind, können wir nun die Gaumenfreuden Niebülls genießen. Schaut doch mal in den Restaurants vorbei.

Mir hat der Niebüller Stadtpfad sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass er euch auch gefällt. Viele weitere Stationen laden zum Entdecken ein. Viel Spaß beim Aufstöbern.

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